Aus der Kölnischen Rundschau vom 16.08.:
Votum für Rewe-Supermarkt am Kalkofen
ERSTELLT 16.08.07, 07:10h
TROISDORF. Eine entscheidende Hürde auf dem Weg zur Realisierung hat das Projekt eines Rewe-Supermarktes in Bergheim genommen: Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung dafür aus, den Flächennutzungsplan derart zu ändern, dass ein solcher Supermarkt an der Straße „Zum Kalkofen“ gebaut werden kann.
„Wir haben uns das nicht leicht gemacht“, betonte der Technische Beigeordnete Hans-Christian Lehmann; er wisse wohl, dass dies „nicht zur Zufriedenheit aller“ gelöst worden sei. Allerdings sei es durch den Kauf eines weiteren Grundstücks möglich geworden, den geplanten Komplex mit 1700 Quadratmetern Verkaufsfläche, 133 Stellplätzen für Autos und einer Höhe von fünf bis neun Metern um sechs Meter nach Norden zu verschieben. Auf dem so entstehenden Grünstreifen sollen Sträucher und Hecken angepflanzt werden, außerdem ist eine 2,50 Meter hohe Lärmschutzmauer aus „Gabionen“ vorgesehen: Drahtkäfigen, die mit Steinen gefüllt werden. Lärmgutachten, so die anwesende Expertin, zeigten, dass die Belastung durch den Supermarkt „deutlich unter den Grenzwerten“ liege.
Im Mai hatten sich bei einer Bürgerinformation viele Anwohner kritisch zu dem Projekt geäußert, das ihnen die freie Sicht nehme und sie darüber hinaus mit Lärm und mit Verkehr belaste. „Die Maßnahmen sind geeignet, die Bedenken zu beseitigen“, sagte nun Harald Schliekert für die SPD, wie auch Heinz Nick für die CDU das Ergebnis begrüßte. Brigitte Metzger von den Grünen hieß gut, „dass das, was machbar ist, gemacht wurde“. Nun hoffe sie, dass die Bergheimer dort auch einkauften. (dk)
-Was mich enttäuscht, ist diese EINSTIMMIGE Abstimmung- CDU und Grüne konnte man ja so erwarten, aber nach den Gesprächen mit der SPD hätte ich zumindest hier die Wahrung der Interessen der Bürger erwartet.. Schön auch diese Aussagen der Menschen, die persönlich nie bei uns vor Ort waren und aufgrund von Papieren entscheiden- Politik, nah am Bürger!
Nun, jetzt kommt der Offenlegungstermin, und dann werden wir sehen, was das Lärmschutzgutachten und die Aussagen zum Naturschutz hergeben und einer gerichtlichen Auseinandersetzung stand halten.